Die Doktorarbeit als längerfristiges eigenes Forschungsprojekt neben anderen Aufgaben gut zu meistern, ist – bei aller Freude am wissenschaftlichen Arbeiten – für alle Promovierenden eine fachliche und persönliche Herausforderung. Es geht um die Orientierung und Ausrichtung im Feld der Wissenschaft, die eigene Motivation und das beharrliche Dranbleiben, sowie eine gesunde Stressbewältigung.
Im Workshop bekommen Sie hilfreiche Impulse und individuell nutzbare Strategien für eine gelingende Dissertation, um dieses zentrale Projekt in allen Phasen eigenverantwortlich mit guter innerer Ausrichtung und psychischer Stabilität, mit Schaffensfreude und Flexibilität voranzubringen. Praxisbewährte Strategien aus Psychologie und Gehirnforschung für die produktive wissenschaftliche Arbeit mit Fokus und stabiler Motivation werden im Workshop praktisch vermittelt.
Für unsere tägliche engagierte Produktivität verbunden mit einem stabilen Wohlbefinden (Mental Health), brauchen wir eine bewusst-empathische Selbstführung und ein Verständnis des Systems Wissenschaft mit seinen soziokulturellen Dynamiken zwischen Wissen und Macht, Inspiration und Kritik.
Inhalte des Workshops:
- bewusste Selbstführung und Selbstfürsorge als zentraler Gelingensfaktor für erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit und persönliches Wohlbefinden (Mental Health) bei Vielfachbelastungen
- ressourcenaktivierende psychologisch-mentale und körperlich-energetische Methoden für Stress- und Angstbewältigung für innere Stabilität, Selbstvertrauen und Gelassenheit
- agiles wissenschaftliches Arbeiten in Fokuszeiten (deep work) als Schlüssel zu persönlichen Produktivität und Exzellenz bei Aufgabenvielfalt und Zeitknappheit
- ein förderliches Mindset für mehr Selbstvertrauen und positive Energie entwickeln
- einen produktiven ressourcenorientierten Umgang mit Kritik (Bewältigung von Selbstzweifeln, positive Selbstführung mit dem inneren Team)
- aktiver emanzipatorischer Umgang mit Habitus- und Statusdifferenzen bzw. sozialen Zuschreibungen und „Spielen der Macht“(Bourdieu) im akademischen Milieu (Erstakademiker*innen, Migrationshintergrund, Frauen insb. in MINT-Fächern)
- die grundlegende Bedeutung einer guten wertschätzenden Beziehung zu sich selbst (Selbstbindung) und wichtigen Anderen als Basis von Selbstwert und Selbstbewusstsein fürs eigene Handeln in wichtigen beruflichen und persönlichen Situationen
- gutes Arbeiten und gutes Leben verbinden – persönliche Produktivität, Schaffensfreude und Mental Health in einer LebensBalance zusammenbringen
Für gelingende tragfähige Veränderungsschritte in der täglichen Arbeitspraxis der Teilnehmer*innen nutzen wir hilfreiche Erkenntnisse aus Psychologie und Neurowissenschaften (Embodiment-Forschung).
Veranstaltungsformat
Das Workshopthema kann mit Blick auf Zielgruppen, Rahmenbedingungen und Ressourcen im Präsenz- und/oder Onlineformat (auch kombiniert) und in unterschiedlichen Zeitrahmen und Modulen durchgeführt werden. Lassen Sie uns gerne gemeinsam überlegen, welches Veranstaltungsformat für Ihren Zweck und Ihre Zielgruppen das Beste ist!
Dozent/Leitung
Dr. Matthias Rudlof, Dipl.-Psychologe, Systemischer Coach (SG) & Organisationsberater sowie Coach für AMW-Therapie® gibt mit einem ganzheitlichen menschenorientierten Ansatz Workshops, Einzel- und Gruppencoachings (Präsenz- und Online-Formate, dt. und engl.) für Hochschulen, Forschungs- und Bildungsorganisationen: Schwerpunktthemen: Self-Empowerment & Produktivität in der Wissenschaft (Forschung & Lehre), Selbstführung und positive Kooperationskultur in der Lehre, Mental Health/Resilienz für Forschende, Lehrende und Studierende, Kommunikation produktiv gestalten zwischen kreativer Kooperation und Konflikt.